Internet der Dinge

Internet der Dinge, englisch Internet of Things und deshalb oft IoT abgekürzt, heißt: Gegenstände bekommen einen Sensor und eine Verbindung und melden ihren Zustand selbst.

Internet der Dinge: Internet der Dinge, englisch Internet of Things und deshalb oft IoT abgekürzt, heißt: Gegenstände

Beispiel:
Der Unterschied zu einer gewöhnlichen Messung ist die Verbindung. Ein Thermometer zeigt eine Temperatur an; ein verbundenes Thermometer meldet sie an ein System, das darauf reagieren kann.

Drei Beispiele aus dem Alltag von Betrieben: Ein Behälter mit Waage meldet, wenn sein Bestand unter die Mindestmenge fällt, und löst die Nachlieferung aus. Ein Sensor an einer Pumpe meldet steigende Schwingung, bevor das Lager ausfällt. Ein Fahrzeug meldet seinen Standort, damit niemand danach suchen muss.

Das Muster ist immer dasselbe: messen, melden, auslösen. Der Nutzen entsteht erst im dritten Schritt. Ein Sensor, dessen Meldung niemand auswertet, ist eine teure Anzeige.

Die Kehrseite ist der Aufwand danach. Jedes verbundene Gerät braucht Strom, Netzverbindung, Pflege und Sicherheitsupdates — und es ist ein Zugang von außen in das eigene Netz.

Vorteile:
+ der Zustand ist bekannt, ohne dass jemand nachsieht — das lohnt sich überall, wo Nachsehen weite Wege oder unregelmäßige Rundgänge bedeutet
+ die Meldung kann direkt etwas auslösen, und damit entfällt der Schritt dazwischen, der am häufigsten vergessen wird

Hinweise:
Ein Sensor ohne Empfänger nützt nichts. Vor dem Kauf gehört festgelegt, wer die Meldung bekommt und was daraufhin geschieht.
Jedes verbundene Gerät ist auch ein Einfallstor. Geräte ohne Aktualisierungsmöglichkeit gehören nicht ins Firmennetz.

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