Formular
A3-Report
Bringt Problem, Ursache, Maßnahme und Wirkung auf ein einziges Blatt. Zwingt zur Klarheit: Wer es nicht erklären kann, hat es nicht verstanden.
Die meisten Besprechungen finden dort statt, wo die Arbeit nicht passiert. Shopfloor Management dreht das um: kurze Runden dort, wo gearbeitet wird, jeden Tag zur selben Zeit, im Stehen. Der Gemba Walk ist der Gang dorthin — beide Begriffe meinen dieselbe Sache, nur einmal die Haltung und einmal den Weg. Das funktioniert in der Fertigung genauso wie im Büro, auf einer Station oder in einer Versicherung. Dieser Leitfaden geht die fünf Kernpunkte durch: was du dafür tust, woran du erkennst, dass es läuft, und wo es bei dir noch klemmt.
Erst ein Beispiel ansehen?
Füllt den aktuellen Bereich mit einem durchgespielten Fall. Beide sind absichtlich nicht sauber — damit du siehst, was die Seite dazu sagt.
Die Führung geht dorthin, wo die Arbeit passiert, und bespricht sie dort — kurz, im Stehen, zu einer festen Zeit.
Die Arbeit wird dort besprochen, wo sie stattfindet.
Du warst diese Woche selbst dort und hast zugehört — nicht nur einen Bericht gelesen.
Die Runde findet im Stehen statt.
Niemand setzt sich hin, und keiner holt einen Laptop.
Die Runde hat feste Themen und ein festes Ende.
Es ist keine Abfragestunde, bei der alle der Reihe nach berichten und der Rest zuhört.
Es kommt nur zur Sprache, was diesen Bereich wirklich betrifft.
Jeder Punkt ließe sich beantworten mit: warum, was, wie, wer, wo, wann und bis wann.
Informationen laufen zu festen Zeiten von unten nach oben. Zurück kommt Rat, keine Anweisung.
Eine Zeile je Ebene, von unten nach oben. Was es bei dir nicht gibt, bleibt leer. Die Seite sagt dir darunter, was daran noch nicht aufgeht.
Die Mitarbeiter am Prozess. Hier fängt die Kaskade an.
Deren Vorgesetzte. Bekommt, was A nicht selbst lösen konnte.
Die Ebene darüber. Nur ausfüllen, wenn es sie gibt.
Und noch eine darüber, falls vorhanden.
Themen, die nicht täglich anstehen: Ziele, Bilanz, Umweltschutz. Darf in einem Raum stattfinden.
Es steht fest, wer wem berichtet.
Niemand springt eine Ebene über, und niemand wird übergangen.
Jede Ebene hat eine feste Uhrzeit, und die Zeiten laufen aufwärts.
Die obere Runde beginnt erst, wenn die untere durch ist.
Die Runde fällt nicht aus, wenn es voll wird.
Sie stand in den letzten vier Wochen jedes Mal.
Es wird Rat gegeben statt Anweisungen.
Aus „mach das“ ist „wer kann das übernehmen?“ geworden.
Ziel, Probleme und Erfolge hängen sichtbar aus — wenige, sofort verständlich, mit der Hand gepflegt.
Ausgehängt ist nur, was diesen Bereich betrifft.
Man findet das Wesentliche, ohne zu suchen.
Ziel und offene Probleme sind für alle sichtbar.
Wer vorbeigeht, sieht in zehn Sekunden, woran gerade gearbeitet wird und warum.
Die ausgehängten Zahlen stimmen, auch wenn sie schlecht sind.
Niemand hat sie geglättet, damit keiner beunruhigt wird.
Es ist zu sehen, was schon besser geworden ist.
Nicht nur, was noch fehlt.
Ein Standard ist eine Regelung: eine Reihenfolge, eine Vorlage, eine Vorrichtung. Ohne ihn lässt sich gar nicht erkennen, ob etwas ein Fehler war.
Für die wiederkehrenden Arbeiten gibt es eine festgelegte Reihenfolge.
Sie steht irgendwo — nicht nur in den Köpfen der Erfahrenen.
Die häufigsten Fehler können gar nicht mehr passieren.
Es hängt nicht daran, dass jemand daran denkt.
Wiederkehrende Fehler werden mit einer Methode bearbeitet, nicht mit einer Ermahnung.
Für das letzte große Problem gibt es ein Blatt — einen A3-Report, einen 8D-Report oder etwas Vergleichbares.
Es wird nachgesehen, ob der Standard im Alltag trägt.
Jemand schaut regelmäßig hin — nicht um zu kontrollieren, sondern um zu merken, wo die Wirklichkeit anders läuft als das Blatt.
Probleme werden dauerhaft in kleinen Schritten gelöst — ausgewählt nach dem Ziel, gelöst von denen, die betroffen sind.
Standards werden weiterentwickelt, wenn sie nicht gut sind.
In den letzten Monaten wurde mindestens einer geändert, und sie kommen in der Runde zur Sprache — nicht erst, wenn etwas schiefgegangen ist.
Es gibt ein Ziel, an dem sich entscheidet, welches Problem drankommt.
Du kannst sagen, warum ihr gerade an diesem arbeitet und nicht an einem anderen.
Es laufen wenige kleine Verbesserungen, die auch fertig werden.
Kein Vorhaben schleppt sich seit einem Jahr.
Fehler werden angesprochen, ohne einen Schuldigen zu suchen.
Leute melden Probleme von selbst, weil es ihnen nichts einbringt, sie zu verschweigen.
Was ist deine Meinung, oder was sollte verbessert werden? Name und E-Mail-Adresse sind optional — ohne Angaben bleibt deine Meinung absolut anonym.
Einige bauen auf dieser Seite auf, andere ergänzen sie. Manche liefern dir die Zahlen, mit denen du hier weiterarbeiten kannst.
Formular
Bringt Problem, Ursache, Maßnahme und Wirkung auf ein einziges Blatt. Zwingt zur Klarheit: Wer es nicht erklären kann, hat es nicht verstanden.
Formular
Hält einen Ablauf mit Bildern fest, damit ihn jeder gleich ausführt. Die OPL zum Aushängen am Gerät, die SOP für alles, was regelmäßig fällig ist und abgezeichnet wird.
Formular
Bewertet, wie ordentlich und sauber ein Bereich wirklich ist. Punkte je Frage, Verlauf über die Jahre — so sieht man, ob es besser wird.
Rechner
Rechnet aus, wie viel der bezahlten Zeit tatsächlich Wert schafft — und wie viel in Stillstand, Tempoverlust und Ausschuss geht.