Formular
Change Management-Leitfaden
Begleitet eine Veränderung von der Ankündigung bis zur Gewohnheit. Denn die meisten scheitern nicht an der Technik, sondern an den Menschen.
Jede Veränderung hat Personen, die sie tragen, und Personen, die sie aufhalten. Die Stakeholderanalyse ist die Liste dieser Personen — Stakeholder heißt einfach Beteiligte. Je Person beantwortest du 2 Fragen: Wie viel Einfluss hat sie? Ist sie dafür, neutral oder dagegen? Das bringt es dir: Widerstand entsteht selten aus Bosheit, sondern meistens daraus, dass jemand nicht gefragt und nicht informiert wurde. Wer vorher aufschreibt, wen die Sache trifft und auf wen die anderen hören, geht rechtzeitig ins Gespräch — statt hinterher gegen eine Front zu reden.
Ein Beispiel: Auf einer Station soll ab Oktober eine zweite Person die Medikamente gegenzeichnen. Die Leitung ist dafür. Der Nachtdienst weiß nicht, wer nachts gegenzeichnen soll, und eine erfahrene Kollegin sagt, im Spätdienst fehlt dafür die Zeit — auf sie hört das Team. Steht das im September auf einem Blatt, redet man mit den beiden, solange noch nichts entschieden ist. Steht es nicht da, hört man es zum ersten Mal, wenn es im Oktober nicht läuft.
Erst ein Beispiel ansehen?
Am schnellsten verstehst du es an einem ausgefüllten Blatt. Hier sind 2 Veränderungen mitten im Lauf, jede mit 6 früheren Ständen: Man sieht, wer wo steht, wer sich bewegt hat und was offen geblieben ist.
Ausfüllen kannst du hier ohne alles. Für die Blätter als PDF und damit die offenen Maßnahmen beim nächsten Mal noch da sind, brauchst du eine kostenlose Registrierung.
Die Veränderung, um die es geht. Name und Beschreibung trägst du einmal ein; sie gelten für jeden Stand.
Wer von der Veränderung betroffen ist oder über sie mitentscheidet. Name und Rolle gelten für jeden Stand — eingeordnet wird in Block 4.
Das sind 50 Beteiligte — mehr trägt eine Analyse nicht.
Hier stehen die Maßnahmen vom letzten Stand, die noch nicht erledigt oder gestrichen sind. Die Seite trägt sie ein, sobald du in Block 5 einen neuen Stand anlegst. Geh sie als Erstes durch: erledigt, bleibt offen, neuer Termin oder gestrichen.
Noch nichts offen. Sobald du in Block 5 einen neuen Stand anlegst, stehen hier alle Maßnahmen, die weder erledigt noch gestrichen sind.
Wie viel Einfluss hat die Person, und wie steht sie heute dazu? Das gilt nur für diesen Stand. Zwei Wege: im Feld auf „Person hierher“ klicken und den Namen auswählen — oder weiter unten die Regler ziehen. Aus beidem ergibt sich das Feld, und das Feld sagt, was zu tun ist.
Trag in Block 2 ein, wer beteiligt ist — dann ordnest du hier jeden ein.
Eine Veränderung dauert Wochen. Wer heute dagegen ist, kann in 3 Wochen dafür sein — wenn jemand mit ihr geredet hat. Deshalb legst du hier von Zeit zu Zeit einen neuen Stand an: Der heutige bleibt unter „Frühere Stände“ stehen, die Einordnung bleibt stehen, und alles Offene wandert mit.
Jeder abgeschlossene Stand bleibt hier stehen — die letzten 50. Such dir einen Stand aus und lade ihn als PDF herunter; daran siehst du, wie sich die Haltungen bewegt haben.
Die Analyse geht an die, die die Veränderung tragen. Mit einem Zugang steht darauf dein Name statt dem von LeanPrinzip.
Ohne Zugang tragen die Blätter das Zeichen von LeanPrinzip.
Was ist deine Meinung, oder was sollte verbessert werden? Name und E-Mail-Adresse sind optional — ohne Angaben bleibt deine Meinung absolut anonym.
Einige bauen auf dieser Seite auf, andere ergänzen sie. Manche liefern dir die Zahlen, mit denen du hier weiterarbeiten kannst.
Formular
Begleitet eine Veränderung von der Ankündigung bis zur Gewohnheit. Denn die meisten scheitern nicht an der Technik, sondern an den Menschen.
Formular
Hält fest, was beschlossen wurde und wer was bis wann erledigt. Offene Aufgaben wandern von selbst in die nächste Besprechung.
Formular
Welche Information auf welchem Weg geht — als Aushang mit deinen eigenen Werten. Damit weniger Besprechungen und Mails nötig sind und das Wichtige trotzdem ankommt.
Formular
Klärt für jede Aufgabe vier Fragen: Wer setzt sie um, wer verantwortet sie, wer berät, wer wird informiert. Die Matrix prüft dabei selbst, wo die Zuständigkeit noch nicht trägt.