Smart Factory

Smart Factory, auf Deutsch intelligente Fabrik, ist ein Betrieb, in dem Anlagen, Material und Aufträge so vernetzt sind, dass viele Entscheidungen ohne Eingriff eines Menschen getroffen werden.

Smart Factory: Smart Factory, auf Deutsch intelligente Fabrik, ist ein Betrieb, in dem Anlagen, Material und Aufträge so

Beispiel:
Der Unterschied zur gewöhnlichen Automatisierung liegt in der Entscheidung. Automatisiert ist eine Maschine, die einen Handgriff selbst ausführt. Vernetzt ist ein Betrieb, in dem der Auftrag selbst entscheidet, an welche Maschine er als Nächstes geht.

Ein Beispiel aus der Praxis: Fällt eine von drei gleichartigen Anlagen aus, werden die wartenden Aufträge automatisch auf die anderen beiden verteilt — mit Rücksicht auf Rüstzeiten, damit nicht alle gleichzeitig umgerüstet werden müssen.

Die Voraussetzung wird meist unterschätzt: Der Betrieb muss vorher wissen, was wo steht, was wie lange dauert und welche Anlage was kann. Das sind dieselben Angaben, die eine Liste für jedes Teil enthält.

Der Weg dorthin ist deshalb kein Softwareprojekt. Er beginnt mit Ordnung, Standards und verlässlichen Daten — und endet mit Vernetzung, nicht umgekehrt.

Vorteile:
+ Umplanung bei einem Ausfall geschieht in Minuten statt in Stunden, und niemand muss dafür Listen durchsehen
+ die Vernetzung erzwingt verlässliche Grunddaten — allein das bringt oft mehr als die Automatisierung selbst

Hinweise:
Ohne verlässliche Grunddaten entscheidet das System falsch, nur schneller. Der erste Schritt ist deshalb immer die Datenpflege, nicht die Anschaffung.
Der Begriff wird verkauft, bevor er erklärt wird. Bei jedem Angebot lohnt die Frage: Welche Entscheidung trifft das System eigenständig, und woran?

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